Pultdachhalle mit Reifenlager und Oldtimergarage

Zur bauseitigen Installation einer PV-Anlage

Die Lagerhalle mit Pultdach besteht aus zwei unterschiedlichen Einsatzbereichen und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von ca. 41 m. Der vordere Hallenteil ist durch eine Trennwand vom restlichen Bereich abgesetzt und dient der Unterbringung von Oldtimern. Der zweite und größere Bereich wurde speziell als Reifenlager konzipiert und bietet Platz für etwa 729 Radsätze.

Um zukünftig eine Photovoltaikanlage installieren zu können, hat sich der Kunde für eine Pultdachform entschieden. Mit dieser Anlage wird der Besitzer in der Lage sein, das gesamte Autohaus mit E-Ladesäulen zu versorgen, was eine nachhaltige Energieversorgung gewährleistet.

Aufgrund von Kundenwünschen wurde die Lagerhalle mit einer Sonder-Regenrinne in gefällefreier Ausführung inklusive 3 Fallrohren ausgestattet. Dies gewährleistet eine effiziente Ableitung von Regenwasser. Sowohl die gesamte Halle als auch die Regenrinnen wurden in der Farbe RAL 7016 Anthrazitgrau gestaltet, um eine ansprechende und einheitliche Optik zu erzielen.

Größe und Ausstattung der Lagerhalle

Höhe
5.000 mm Traufe / 6.070 mm First
Breite
8.700 mm
Länge
40.900 mm
Tore
2 elektrisch betriebene Sektionaltore B 3.000 x H 3.100 mm,  inkl. Schlupftür mit Niedrigschwelle
Dach
Antitropfbeschichtung Dachunterseite
Reifenlagerhalle mit Pultdach und zwei Sektionaltoren

Zweigeschossige Reifenregalanlage

Die Reifenregalanlage bietet bei einer Gesamthöhe von 4.700 mm Platz für ca. 2.916 Räder auf 6 Lagerebenen (EG 3, OG 3). Die optimale Auslastung der Lagerebenen wird dadurch erreicht, dass in einem Regalfach bis zu 4 Räder nebeneinander eingelagert werden (Radbreite bis ca. 285 mm).

Das Obergeschoss ist über eine ca. 800 mm breite Stahltreppe, welche beidseitig mit Handlauf versehen ist, begehbar. Der Laufgangbelag zwischen den Regalen der Anlage besteht aus verzinkter Stahlpaneele und einer dazugehörigen Metallunterkonstruktion. Die zulässige Belastbarkeit der Laufgänge beträgt 250 kg/m² (bei gleichmäßig verteilter Last).

Einsäulenlift

Mit dem Einsäulenlift lassen sich die Räder leicht in das Obergeschoss heben. Diese Ausführung hat eine Hubhöhe von 2.550 mm und verfügt über eine Tragkraft von 500 kg.

  • kettengetriebener Einsäulenlift zur bequemen Reifenkommissionierung
  • max. Hubhöhe: 2.550 mm
  • Bedienung: Automatiksteuerung (Schaltschrank im EG)
  • Tragkraft: 500 kg
  • Bautiefe: ca. 1.500 mm
  • Baubreite: ca. 1.700 mm
  • Bauhöhe: ca. 3.850 mm
  • Förderkorb: 1.700 x 1.100 x 1.115 mm (Außenmaß) | 1.600 x 1.000 x 1.100 mm (Innenmaß)

Aufgrund der Automatiksteuerung wurde die Liftanlage mit einem Maschinenschutzgitter eingezäunt. So ist die Mitarbeitersicherheit während der Gerätebedienung gewährleistet.

Kundeninterview zum Projekt

mit Autohaus Fink GmbH & Co. KG

Herr Fink, was war der Hauptgrund, warum Sie sich entschieden haben, diese Halle zu bauen?

Unser Seecontainer zur Räderlagerung war kapazitätsmäßig ausgelastet. Statt weitere Container anzuschaffen, die optisch nicht schön aussehen und mit der Zeit rosten, haben wir uns für eine Lagerhalle entschieden. Die Halle sollte komplett mit Reifenregalen ausgestattet werden.
Außerdem hatten wir den Wunsch, auf dem Hallendach eine Photovoltaik Anlage zu installieren, da das auf unserem bestehenden Gebäude nicht möglich war.

Welchen Mehrwert hat die neue Halle Ihrem Unternehmen, dem Autohaus Fink in Bad Hersfeld gebracht? Was hat sich dadurch bei Ihnen positiv verändert? (z.B. mehr Platz, schöner Ausstellungsraum, übersichtliche Lagerung der Waren, etc.)

Durch den Bau der Pultdachhalle haben wir mehr Lagerplatz gewonnen. Zudem haben wir ein neues Reifenlagerungssystem, welches zu einer besseren Logistik verhilft.
Optisch wertet die Halle das Erscheinungsbild auf und ist wesentlich schöner als ein Rädercontainer.

Hatten Sie schon konkrete Überlegungen, wie die Halle aussehen sollte? Wenn ja, wie sahen Ihre Vorstellungen aus?

Tatsächlich hatten wir 2 Modelle bzw. Ideen zur Halle. Unsere erste Variante war eine Halle auf 1 Ebene, die dafür von der Grundfläche etwas größer ist.
Die zweite Option war, die Halle auf 2 Etagen zu bauen und dafür weniger Grundfläche in Anspruch zu nehmen.
Wichtig war für uns, dass 3.000 Räder Platz finden. 1/3 der Fläche sollten noch frei zur Verfügung stehen.

Welche spezifischen Merkmale der Halle gefallen Ihnen am besten und warum?

Die Halle ist schlicht und optisch ein Hingucker.

Gab es während des Projekts Herausforderungen oder Hindernisse? Wenn ja, wie wurden sie bewältigt?

Soweit ich mich erinnern kann, gab es keine besonderen Herausforderungen oder Hindernisse. Wenn waren es nur Kleinigkeiten, nichts Dramatisches.

Für uns persönlich war die größte Herausforderung der Boden. Dieser wurde von einem Bauunternehmen aus einem Guss hergestellt. Es war schwierig jemanden dafür zu finden.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit unserem Team während des Projekts empfunden?

Eine bessere Zusammenarbeit und Engagement kann man sich als Kunde nicht wünschen! Von Projektbeginn bis -ende war das Lagertechnik Steger Team (LS-Lagerhallen) für uns rund um die Uhr erreichbar und hat sich um alles gekümmert. Auch die Monteure haben beim Aufbau der Halle sowie bei der Montage der Reifenregale eine saubere Arbeit geleistet.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Endergebnis des Projekts?

Das Endergebnis lässt keine Wünsche offen. Nicht nur die Halle ist super geworden, auch die eingebauten Reifenregale sind sehr stabil.

Wie beurteilen Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis des Projekts?

Wir hatten zu Beginn verschiedene Angebote von unterschiedlichen Anbietern vorliegen. Bei Lagertechnik Steger (LS-Lagerhallen) hat nicht nur das Preis-Leistungs-Verhältnis gestimmt, sondern auch der Service. Nach der Anfrage und dem Beratungsgespräch haben wir nicht lange auf das ausführliche Angebot warten müssen.

Herr Fink, wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihre Zeit und wünschen Ihnen noch viel Freude an der neuen Halle!